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Ostpreußen

1506

Ostpreußen,
Straße von Stulgen nach Schublauken und Budweitschen.
Aufnahme von Ulrich Lörzer,
1993


Ostpreußen ist die nördlichste, als auch die östlichste Provinz des
deutschen Reiches gewesen. Mit Ende des II. Weltkrieges wurde
die Provinz geteilt. Der nördliche Teil nennt sich heute "Kaliningrader
Oblast" und gehört zur Russischen Förderation, der südliche Teil wurde
der Republik Polen zugesprochen.

Die preußische Provinz wurde 1732 zur neuen Heimat der Brüder
Georg und Thomas Lichtzer, deren Nachkommen sich später Lörzer,
Lörtzer, Loerzer und Loertzer schrieben. Sie wurden in Budweitschen
im Kirchspiel Nemmersdorf, etwa 7 Kilometer südlich von Gumbinnen,
ansässig. Zur den Gründen der Auswanderung gibt es Informationen
unter Land Salzburg. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges war Ostpreußen
über 200 Jahre die Heimat fast aller Ihrer Nachkommen.

Die beiden Brüder gehörten zu den protestantischen Exulanten, die
aus dem Land Salzburg ausgewiesen wurden. Viele der Ausgewiesenen
schafften es in der Eile nicht, ihre Vermögensangelegenheiten zu regeln.
Der preußische Staat schickte Kommissare bis nach Salzburg, um sich für
seine neuen Untertanen einzusetzen. Gelder die nicht mehr zustellbar
waren, flossen in Stiftungen, die Hospitälern zu Gute kamen. 1740 wurde
das Salzburger Hospital in Gumbinnen per Kabinettsorder von König
Wilhelm I. gegründet und später eine sogenannte Salzburger
Kirche gebaut. In der historischen Nachfolge des Hospitals existiert noch
heute die Stiftung: Salzburger Anstalt. Nach dem II. Weltkrieg fanden sich
Mitglieder des Salzburger Vereins e.V. zusammen und beschlossen die
Nachfolge des Hospitals mit der Gründung des Wohnstift Salzburg e.V..
Dieser Wohnstift Salzburg e.V. betreibt heute in Bielefeld/Westfalen ein
Seniorenzentrum mit Seniorenheim, Pflegeheim und angeschlossenen
Altenwohnungen, mehr dazu unter Adressen.