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Das Familienwappen

Die direkten Vorfahren der (ostpreußischen) Lörzer-Familie, die Gebrüder
Hans und Wolfgang Lürzer, erhielten am 9.12.1506, ausgestellt in Salzburg,
von König (später Kaiser) Maximilian I. ein bürgerliches Wappen verliehen.
Das Wappen ist im Original 7 x 7 cm groß und in einem Wappenbrief eingelassen.
Der Wappenbrief ist erhalten geblieben und wird im Museum Carolinum Augusteum
in Salzburg verwahrt.

Erläuterung:
Es ist ein bürgerliches Vollwappen mit Helm, Helmziehr und Helmdecke.
Das Einhorn war im Mittelalter eine beliebte christliche Symbolgestalt.
Im Wappen wurde es jenen verliehen, die sich durch Tugend und Tapferkeit
erprobten. Es wurde gesagt, das Einhorn meide Gift = die Untugend und das Laster
und liebt den Bisem, also den lieblichen Geruch (=Tugend). Die Farben Blau
und Gelb (=Gold) bedeuten: Friede und Bereitschaft.

Aus dem Text des Wappenbriefes geht hervor, das alle von Wolfgang Lürzer
abstammenden Nachkommen (Hanns Lürzer hatte keine Nachkommen),
sogenannte Erbes-Erben, berechtigt sind, das von König Maximilian verliehene
Wappen als Wappen, Stempel, Fahne ect. zu führen.

Auszug aus dem Originaltext:
"...das jetzt gemeldete Wappen und Kleinod haben, führen und dessen in allen
und jeglichen Kämpfen, Gestechen, Panieren, Gezelten, Aufschlägen, Insiegeln,
Petschaften, Kleinoden, Begräbnissen und sonst allerenden nach ihren Willen
und Wohlgefallen gebrauchen und geniessen sollen und mögen, ...
"

Mehr dazu in der Familienchronik.

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